AfD Rhynern setzt auf Ehrenamt statt teurer Ideologie bei Baumpflanzungen
Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Rhynern hat einen Antrag eingebracht, der die nachhaltige und zugleich kosteneffiziente Förderung von Baumpflanzungen im Stadtbezirk zum Ziel hat. Konkret fordert die Fraktion die Verwaltung auf, über das Umweltamt zunächst eine Statistik über das von den Grünen behauptete „Baumdefizit“ im Stadtbezirk zu erstellen, geeignete Pflanzflächen zu identifizieren und gemeinsam mit den Pfadfindern der DPSG Berge einen Machbarkeitsplan für Baumpflanzaktionen zu entwickeln.
„Der Schutz unserer Natur gehört zu unserer Verantwortung gegenüber Heimat und kommenden Generationen. Gleichzeitig müssen Maßnahmen effizient, wirtschaftlich und bürgernah umgesetzt werden“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Julian-Bert Schäfer.
Die AfD sieht insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Pfadfinder als vorbildlich an. Bereits in der Vergangenheit hätten diese im Rahmen der bundesweiten „72-Stunden-Aktion“ erfolgreich Baumpflanzprojekte umgesetzt. Zudem seien die Pfadfinder bundesweit mit Naturschutzorganisationen vernetzt und engagierten sich regelmäßig bei Initiativen wie dem „Einheitsbuddeln“ oder „Zeit zum Bäumepflanzen“.
Kritisch sieht die AfD-Fraktion hingegen die zunehmende Tendenz, Baumpflanzungen mit kostenintensiven Pflegekonzepten zu verbinden. Laut vorliegenden Angaben könnten für die Pflege einzelner junger Bäume Kosten von bis zu 5.000 Euro pro Baum entstehen.
„Solche Ausgaben sind der arbeitenden Bevölkerung kaum vermittelbar und stehen im Widerspruch zu den haushaltsrechtlichen Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß § 75 der Gemeindeordnung NRW“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Daniel Sven Blümel.
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