AfD-Fraktion Rhynern begrüßt A445-Lückenschluss: Entlastung der Werler Straße muss endlich Realität werden

Veröffentlicht am 19. Oktober 2026 um 18:01

Gerichtsentscheidung eröffnet Perspektive für weniger Schwerlastverkehr, flüssigeren Verkehr und bessere Standortbedingungen in Rhynern

Hamm-Rhynern, 19. Oktober 2026. Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamm-Rhynern begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die Klagen gegen den geplanten Lückenschluss der Bundesautobahn A445 zwischen Werl und Hamm in den wesentlichen Punkten abzuweisen. Damit rückt ein Verkehrsprojekt, das für die Zukunft des Stadtbezirks und der gesamten Region von erheblicher Bedeutung ist, einen wichtigen Schritt näher an die Umsetzung.

Die tägliche Verkehrssituation auf der Werler Straße (B63) zeigt, wie dringend eine leistungsfähige Verbindung zwischen der A2 und der A445 benötigt wird. Rückstaus an Ampeln und Autobahnanschlüssen sowie ein erheblicher Anteil überregionalen Schwerlastverkehrs belasten Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Unternehmen. Der geplante, rund acht Kilometer lange Autobahnabschnitt könnte einen wesentlichen Teil dieses Verkehrs auf eine dafür vorgesehene überregionale Verbindung verlagern.

„Rhynern braucht eine Verkehrspolitik, die sich an der Realität orientiert“, erklärt Julian-Bert Schäfer, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamm-Rhynern. „Wer täglich auf der Werler Straße unterwegs ist, weiß, dass die Belastungsgrenze vielerorts erreicht ist. Berufspendler, Handwerksbetriebe, Familien und Speditionen sind auf funktionierende Straßen angewiesen. Der A445-Lückenschluss bietet die Chance, überregionalen Verkehr besser zu bündeln und die B63 spürbar zu entlasten.“.

Weniger Lkw auf der B63 – bessere Bedingungen für Anwohner und Wirtschaft

Nach den im Zeitungsbericht dargestellten Planungen könnte die neue Verbindung künftig bis zu 40.000 Fahrzeuge täglich aufnehmen, darunter einen erheblichen Anteil an Lastwagen. Zugleich würde sich die Verbindung zwischen den Autobahnen um knapp 30 Kilometer verkürzen. Das kann unnötige Umwege vermeiden, Transportzeiten reduzieren und die Erreichbarkeit von Gewerbestandorten verbessern.

Besonders wichtig ist aus Sicht der AfD-Fraktion die mögliche Entlastung der Anwohner entlang der Werler Straße. Weniger überregionaler Schwerlastverkehr kann zu einer Verringerung der Verkehrsbelastung beitragen und die Verkehrssituation an stark frequentierten Knotenpunkten verbessern. Dabei bleibt klar: Die B63 wird auch künftig eine wichtige Funktion für den örtlichen und regionalen Verkehr erfüllen.

Auch für den Wirtschaftsstandort Hamm-Rhynern ist eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur von Bedeutung. Unternehmen, die auf zuverlässige Lieferketten und gute Straßenverbindungen angewiesen sind, benötigen Planungssicherheit. Eine direkte Verbindung zwischen A2 und A445 kann dazu beitragen, die Standortbedingungen langfristig zu verbessern.

Daniel Blümel, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion Rhynern, betont: „Der Lückenschluss ist nicht nur eine Frage der überregionalen Verkehrsplanung, sondern auch eine konkrete Chance für die Menschen vor Ort. Gleichzeitig brauchen unsere Unternehmen verlässliche Verkehrswege. Deshalb muss das Projekt jetzt konsequent weiterverfolgt werden und darf nicht unendlich in die Zukunft verschoben werden.“.

Nach der Gerichtsentscheidung muss die Umsetzung vorankommen

Die AfD-Fraktion sieht in der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ein wichtiges Signal für die weitere Planung. Nach jahrzehntelanger Diskussion darf das Projekt nicht durch vermeidbare Verzögerungen weiter aufgeschoben werden. Notwendige rechtliche Vorgaben sowie Umwelt- und Naturschutzbelange müssen selbstverständlich berücksichtigt werden. Gleichzeitig braucht es einen verlässlichen Zeitplan und größtmögliche Transparenz über die nächsten Schritte.

Julian-Bert Schäfer erklärt abschließend: „Wir erwarten, dass die zuständigen Stellen die nächsten Schritte zügig angehen und die Öffentlichkeit transparent über den Fortgang informieren. Die Bürger in Rhynern und Hilbeck haben ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren, wie es weitergeht. Aus einer jahrzehntelangen Planung muss endlich eine verlässliche Perspektive werden.“.



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